kostenloser Speicherplatz im Netz: Dropbox

Da fast jeder mehrere Computer nutzt, stand auch fast jeder schon vor dem Problem, die wichtigsten Dateien nicht greifbar zu haben. Dropbox ist ein Web-Service, der unter anderem dieses Problem lösen kann. Man bekommt dort kostenlos 2 GB Speicherplatz, auf den man von jedem Computer (auch wenn Linux oder Mac dabei ist) aus zugreifen kann. Das Ganze ist extrem einfach zu bedienen, da dies mit der kostenlosen Software als scheinbar normaler Ordner ins System eingebunden wird. Alles was in diesem Ordner verändert wird, wirkt sich auf allen verbundenen Rechnern aus.

Außer zur Synchronisation zwischen mehreren Rechnern lässt sich der Dienst auch als Online-Backup nutzen (jedoch mit den 2 GB nur für das Wichtigste) und man kann auf Wunsch auch Daten darin anderen zugänglich machen.
Wenn man mal an einem fremden Rechner auf die Dropbox zugreifen möchte ohne die Software zu installieren, wird auch ein Webinterface angeboten.

Wenn ihr meinen Link benutzt, bekommt ihr sogar noch 250 MB Speicher mehr (also 2,25 GB). Der Speicher kann durch Empfehlungen an Freunde bis maximal 8 GB erhöht werden.

Dropbox gehört sicherlich zu den Tools, auf die man nach dem Ausprobieren nicht mehr verzichten möchte. Es lässt sich übrigens auch sehr gut mit TrueCrypt oder dem von mir bereits vorgestellten KeePass kombinieren und es gibt sogar eine portable Version, die zum Beispiel von einem USB-Stick genutzt werden kann.

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Schneller arbeiten mit Tastenkombinationen

Auch wenn sich Windows-Rechner heutzutage fast komplett mit der Maus bedienen lassen, bieten Tastenkombinationen bei häufig durchgeführten Tätigkeiten ein enormes Potential zur Zeiteinsparung. Ich möchte versuchen, euch dieses Thema hier etwas näher zu bringen und ich richte mich da explizit an die im Umgang mit dem PC nicht so bewanderten Leser. Bestimmt finden aber auch Fortgeschrittene noch die ein oder andere zuvor unbekannte Erleichterung.

Die einfachsten jedoch zugleich wichtigsten Tastaturkommandos kommen bei der Eingabe von Text zum Einsatz. Dies ist nicht auf große Textbearbeitungs- programme beschränkt, sondern funktioniert auch in den gängigen E-Mail-Programmen und selbst in Webformularen.

Pos1 Springt an den Anfang der Zeile
Ende Springt an das Ende der Zeile
Strg+Pos1 Springt an den Anfang der ersten Zeile
Strg+Ende Springt an das Ende der letzten Zeile
Strg+Pfeiltaste (links oder rechts) Springt wortweise nach links bzw. rechts

Diese fünf Cursor-Sprünge können auch mit zusätzlich gedrückter Shift-Taste zur Markierung von Text verwendet werden. (z. B. zum Löschen oder Ausschneiden)

Strg+C Kopiert den markierten Text in die Zwischenablage
Strg+X Kopiert den markierten Text in die Zwischenablage und löscht ihn
Strg+V Fügt den Inhalt der Zwischenablage ein
Strg+A Markiert alles
Strg+Z Macht die letzte Aktion rückgängig
Strg+Entf (Backspace) Löscht das Wort rechts (oder links) der aktuellen Position

Wenn ihr diese Tastenkombinationen nicht nur kennt, sondern auch wirklich in eurem Tippalltag einsetzt, werdet ihr nach anfänglichem Ausprobieren schnell an Geschwindigekit gewinnen. Ich habe schon öfter Leute beobachtet, wie sie ewig die Pfeiltaste gedrückt halten, um 4 Worte nach links zu gehen und meist sind sie dankbar für den Tipp mit Strg+Pfeiltaste.

Außer diesen grundlegenden Kniffen gibt es in jedem Programm spezielle Tastenkombinationen für viele Funktionen, die ich hier natürlich nicht alle aufführen möchte. Ich möchte euch aber empfehlen, euch die Tastenkombinationen eurer Programme einmal anzusehen (in der Hilfe oder im Internet) und euch die der meistverwendeten Aktionen einzuprägen.

Als Beispiel hier noch ein paar Highlights für den Firefox.

Strg+T Öffnet neuen Tab
Strg+W Tab schließen
Strg+Shift+T Öffnet versehentlich geschlossenen Tab wieder
F5 Seite neu laden (Strg+F5 läd komplett neu)
Strg+Mausrad Zoom
Strg+0 Zoom zurücksetzen
Strg+Tab Wechselt zum nächsten Tab
Alt+D Springt in die Adressleiste
Alt+Enter (in Adressleiste) Öffnet die Adresse in neuem Tab

Aber auch mit der Maus gibt es paar nette Kniffe. Mit einem Doppelklick lässt sich sehr schnell ein Wort markieren und wenn man den zweiten Klick des Doppelklicks hält, kann man durch Bewegung der Maus auch wortweise statt zeichenweise markieren. Mit einem Dreifach-Klick lassen sich außerdem ganze Abschnitte sehr schnell markieren und auch dies lässt sich durch halten des letzten Klicks auf mehrere Abschnitte erweitern.

Nicht alle der hier aufgeführten Tricks werden überall funktionieren und des Weiteren erhebt diese Liste keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Dies ist lediglich eine Zusammenstellung der meines Erachtens nützlichsten Kommandos (mit dem Ziel, dass ihr ein paar davon noch nicht kanntet und in euer Repertoire aufnehmen könnt).

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Facebook ist einfach besser

Es ist schon beachtlich, dass es Facebook innerhalb von nur 8 Monaten geschafft hat, von 100 Millionen Benutzern auf 200 Millionen zu kommen. Verstehen kann ich das voll und ganz, denn es bietet wirklich viel mehr als deutsche Social Networks wie studiVZ oder wer-kennt-wen.

Leider hat es in Deutschland noch nicht einen so hohen Verbreitungsgrad, weil die deutschen Networks hier bekannter sind. Da ich bei allen drei genannten Seiten angemeldet bin, kann ich das auch ganz gut an der Verteilung meiner Kontakte sehen (auch wenn dies natürlich als Einzelstichprobe nicht aussagekräftig ist). Von allen Kontakten, die ich in Social Networks habe, sind 75% bei wer-kennt-wen, 17% bei meinVZ (studiVZ) und gerade mal 7% bei Facebook. (Kontakte, die ich in mehreren Networks habe, habe ich nicht rausgerechnet.)

Ausgerechnet wer-kennt-wen erfreut sich in meinem Bekanntenkreis offensichtlich großer Beliebtheit, dabei ist gerade hier der Funktionsumfang aus meiner Sicht absolut enttäuschend. Ich kann mir noch nicht einmal beim Eingang von neuen persönlichen Nachrichten einen Hinweis per E-Mail schicken lassen, was ich schon echt arm finde. Natürlich ist das einfach eine Taktik der Betreiber, schließlich motiviert dieses fehlende grundlegende Feature dazu, immer wieder reinzuschauen und so mehr Werbeeinnahmen zu produzieren. Aber ob das der richtige Weg ist, die Benutzer auf die Seite zu locken, bezweifle ich stark. Bei neuen Kontakten gibt es durchaus eine Benachrichtigung per E-Mail, denn das Wachsen des Netzwerks liegt natürlich mehr im Interesse der Betreiber als persönliche Nachrichten.

Was bei Facebook schon alles möglich ist hat mich wirklich erstaunt. Es gibt dort wirklich tausende kleine Applikationen, die die Möglichkeiten der Konkurrenz absolut in den Schatten stellen. Während die Startseiten von meinVZ und wer-kennt-wen lediglich Beiträge in Gruppen, persönliche Nachrichten und die letzten Besucher des eigenen Profils anzeigen, sehe ich bei Facebook viel mehr von dem, was meine Kontakte in letzter Zeit gemacht haben. Im Moment wird mir gerade angezeigt, dass jemand eine Fun-Applikation benutzt hat, die ihm seinen hawaiischen Namen ermittelt hat, jemand anderes hat das Quiz „Welcher Drink passt zu dir?“ mit dem Ergebnis „Vodka Red Bull“ gemacht, der nächste hat angegeben, dass ihm ein bestimmtes Musikvideo gefällt, und so weiter, und so weiter.

Neben solchen Kleinigkeiten gibt es aber auch nützliche Applikationen, wie zum Beispiel die von Delicious. Über diesen Dienst für Social Bookmarking habe ich schonmal einen Artikel geschrieben und er lässt sich super mit Facebook kombinieren. Wenn ich also eine Seite bei Delicious hinzufüge, sehen alle meine Facebook-Kontakte das direkt auf ihrer Startseite und können das natürlich auch kommentieren.

Auch bei der Gestaltung der eigenen Profilseite werden mehr Möglichkeiten als bei der Konkurrenz geboten. Ich habe zum Beispiel ein paar Videos direkt dort eingebettet und  mit „Pieces of Flair“ eine Pinnwand mit Dingen, die ich mag, zusammengestellt.

Während ich hier am Schreiben bin hat mich jemand gerade über den Facebook-Chat angeschrieben und das sogar über sein iPhone, wofür es auch eine Facebook-Applikation gibt.

Natürlich bietet Facebook (wie andere Social Networks) auch umfangreiche Sicherheitseinstellungen, mit denen jeder entscheiden kann, wie viel vom eigenen Profil öffentlich sein soll und wie viel nur von Freunden oder von niemandem gesehen werden soll.

Social Networks halte ich für eine gute Möglichkeit sich mal wieder mit alten Freunden und Bekannten zu unterhalten und etwas in Kontakt zu bleiben.

Probiert Facebook mal aus und ich bin überzeugt davon, dass ihr beim Vergleich mit den deutschen Networks zum gleichen Schluss kommen werdet wie ich. Würde mich freuen euch alle bald dort zu sehen!

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